3. März: Welttag des Artenschutzes

Der Welttag des Artenschutzes am 3. März erinnert uns daran, wie wertvoll – und zugleich wie bedroht – unsere Artenvielfalt ist. Der internationale Aktions- und Gedenktag geht auf die Unterzeichnung des Washingtoner Artenschutzabkommens am 3. März 1973 zurück und ruft weltweit zum Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten auf.
Artenvielfalt in Gefahr
Lebensraumverlust, intensive Landwirtschaft und der Klimawandel setzen immer mehr Tier- und Pflanzenarten unter Druck. Weltweit gelten rund 40 % der Insektenarten und etwa 30 % aller Tierarten als vom Aussterben bedroht. Auch zahlreiche Pflanzenarten stehen auf der Roten Liste.
Als stark gefährdet gilt zudem das Rebhuhn – Vogel des Jahres 2026 und auch bei uns heimisch. Wie es um seinen Bestand in unserer Region steht, wird derzeit von uns untersucht.
Warum Artenschutz so wichtig ist
Jede Art erfüllt eine unverzichtbare Funktion im Ökosystem:
Bestäuber sichern unsere Nahrungsgrundlagen, Vögel regulieren Insektenbestände, Kleinsäuger lockern Böden und verbreiten Samen. Der Verlust einzelner Arten bringt das empfindliche Gleichgewicht der Natur ins Wanken – mit Folgen für Mensch, Umwelt und Klima.
Unser Engagement für Natur und Artenvielfalt
Als Natur- und Artenschutzverein setzen wir uns aktiv für den Schutz bedrohter Arten und den Erhalt ihrer Lebensräume ein. Gleichzeitig möchten wir möglichst viele Menschen für den Wert und die Bedeutung der Artenvielfalt sensibilisieren. Am Panoramaweg betreuen und pflegen wir Blühflächen, Wildäcker, Obst- und Wildobstbäume sowie 13 Hektar Fläche ohne Dünger, Pestizide und Herbizide. Aktuell entsteht dort außerdem ein 900 Meter langer Heckenstreifen mit Baumgruppen – ein grünes Band der Artenvielfalt. Unsere Maßnahmen bieten Insekten, Vögeln und anderen Offenlandbewohnern ganzjährig Nahrung und Lebensraum.
Im Ostertal engagieren wir uns für den Erhalt und die Pflege wertvoller Lebensräume wie Feuchtgebiete, Auen, Wiesengräben, Streuobstwiesen.